Customize

(German) Marty Rathbun in Hamburg

Discussion in 'Deutschland' started by Rheinländer, Sep 6, 2011.

Thread Status:
Not open for further replies.
  1. Rheinländer Member

    Ich denke, dass die schon noch kommen. Da bin ich nicht bange.
  2. Ackerland Member

    Ich weiß, dass Frau Caberta schon immer gesagt hat, dass ihr das egal ist wenn Leute Hubbard praktizieren und es ihr nur um die Verbrechen der Organisation geht; sie selbst die Tech aber für Bullshit hält, und schon ziemlich derbe über LRH hergezogen hat

    Sie ist Politikeren. Das ist klar, dass sie ihre Meinung den Independents nicht unter die Nase hält. Die Konferenz jetzt in Hamburg ist eine logische Konsequenz dieser Haltung. Viele Leute die dank Rathbun&Co schwer geschädigt wurden sind natürlich angesäuert. Ist auch verständlich.
  3. Anonymous Member

    Das stimmt definitiv nicht und das müsstest du eigentlich ganz genau wissen.
    Da kann ich mich nur anschließen und sagen: "Was geht denn hier ab ?"
  4. Ackerland Member

    Ich kann mich nicht erinnern, dass sie jemals gesagt hat, dass Hubbards Schriften und Praktiken an sich verboten werden müssten. Du etwa?
    Sie hat immer nur gefordert, dass die Scientology-Organisation selbst verboten gehört und bekämpft werden muss. Sie nannte die FZ das "Methadon für Aussteiger", hat diese aber nie bekämpft. Sie hat derbe über die Tech hergezogen und dass das alles Bullshit ist. Das allein ist aber kein Widerspruch dazu, dass sie Rathbun eingeladen hat. Vielleicht besteht ein wenig ein Widerspruch weil sie 2010 eine Plattform für Hubbard-Kritiker geboten hat.
    Caberta war schon immer pragmatisch. Offensichtlich war sie bereit einen Preis zu zahlen Rathbun dort sitzen zu haben. Ob er es Wert war, werden wir noch sehen.
  5. Ursula Caberta - Kindheit bei Scientology verboten, 2010, S. 11
    Ich bin mit Scientology aufgewachsen seit meinem 9. Lebensjahr... Mir wurde immer wieder eingetrichtert, dass es meine Aufgabe sei "Scientology still und heimlich in die Welt zu bringen." Es ging hierbei in erster Linie um Hubbards Ideologie und nicht um die große Organisation...

    Nun wurde Scientology, gesellschaftlich anerkannt... ein wichtiger Schritt wurde vollzogen.
  6. Krautfag Member

    Rein politisch wars das auf jeden Fall wert, ist gar keine Frage.

    Zankt ihr schon wieder? :p
    Und "gesellschaftlich anerkannt"...wir wollen die Kirche mal im Dorf lassen. Das es dich pißt, wenn Elron Rathbun da seinen Sermon abläßt, kann ich verstehen, aber nur deswegen ist Scientology immer noch nicht hoffähig, egal was er den Indies und die sich da gegenseitig für einen Blödsinn erzählen. Ich sags immer wieder, das sind Leute, die glauben, sie müssen sich ihre BTs rausauditen, die ihnen Lord Xenu vor 75 Millionen in Implantierstation eingeimpft hat. Hallo? Was will man auf deren Meinungen geben?
  7. ... ob es das Wert war, weiß ich nicht. Ich finde es war ein verdammt hoher Preis mit sehr bitterem Beigeschmack. Warten wir mal den nächsten Menschenrechtsbericht der USA ab... Zumindest hat es OSA jetzt schwerer Lobby Arbeit zu machen und Deutschland unter Druck zu setzen... Aber sie werden sich schon was neues ausdenken. Politisch gesehen kann ich persönlich das schon ein wenig nachvollziehen.

    Ich doch nicht. :D

    Was ist es denn dann??? wenn eine führende Kritikerin, Politikerin etc. die Indies zum Kaffeekränzchen einlädt. ...nach dem Motto ach die Tech ist nicht so schlimm, auch und besonders die scientologischen Techniken verletzen die Menschenwürde. Dies war der Preis den Ursula Caberta bezahlen mußte und der war verdammt hoch. Stell dir vor sie sitzt in naher Zukunft mit Stettler in einer Fernsehsendung, wie leicht angreifbar sie dann in ihrer Kritik ist. Was kann sie noch an Scientology kritisieren?
    Danke, für dein Verständnis.
    Was die Indies unter sich erzählen ist mir scheiß egal.
  8. dispart Member

    Sie hat sinngemäß gesagt: Wenn jemand an Hubbard und seine Schriften glauben will, seine Sache. Wo ist das Problem? Nimmt nichts weg davon, dass Scientology verfassungsfeindlich ist und nichts von den zerstörerischen Wirkungen der CoS. Das nützt Stettler&Co in der Form null. Was hat denn die generelle Öffentlichkeit von Rathbuns Auftritt vermutlich mitgenommen? Böse, korrupte Organisation, die Menschen ausnimmt, Brutalität an der Spitze, ehemaliges Top-Mitglied bestätigt, was immer schon über Scientology gesagt wurde und wird dafür von den Scilons gestalkt.
  9. Das Problem ist, dass alles in Cof$ auf den Schriften Hubbards aufgebaut ist.
  10. dispart Member

    Sie hat ja nicht gesagt, dass sie mit dem Inhalt einverstanden ist.
  11. Krautfag Member

    Wenn ich das richtig im Kopf hat Ursula zu keiner Zeit gesagt, daß die tech nicht so schlimm ist. Was sie gesagt, war daß jeder das Recht hat, zu glauben was er will. "Er kann da von mir aus seinen Hubbard lesen", und das in nem recht höhnischem Ton, waren glaub ich die Worte im ZDF. Das ist echt weit entfernt von die Tech ist nicht so schlimm. Und ich glaub, sie hätte auch keine Schwierigkeiten Kröte Stettler in irgendeiner x-beliebigen Fernsehsendung rund zu machen.

    "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?" - Konrad Adenauer ;)
  12. hmmm, wohl war ...

    agreed
  13. Anonymous Member

    Gegen den allgemeinen Gedächtnisschwund:
    "Ursula Caberta:"Dabei ist die Ideologie Hubbards ebenso menschenverachtend wie andere totalitäre Ideen. Das Nichterkennen der Ziele bringt Menschen in ihren Bann und benutzt die, die schon mal Opfer waren und instrumentalisiert sie für ihren politischen Kampf."

    "Ursula Caberta: "Scientology ist ganz klar keine Sekte, weil nicht religiös."
    http://www.lichtblick99.de/so-kvpm9.html

    Was ist Religion?


    Ist Scientology eine Religion? Darum drehte sich die Einstiegsfrage, die auch die gesamte Diskussion bestimmte. Ursula Caberta betonte, dass Scientology keine Religion, sondern eine Form des politischen Extremismus darstellt. Religionsfreiheit, wie sie von Artikel 4 des Grundgesetzes garantiert wird, ist ein hohes Gut. Scientology missbraucht dieses Gut, indem die Organisation danach trachtet, sich als Religion zu tarnen. In der Folge wird ständig diskutiert, was Religion sei und es entsteht der falsche Eindruck, sobald man sich auf Religion bezieht, dürfe man machen was man will. Die Religionsdiskussion ist ein klares Ablenkungsmanöver. Scientology hat nicht als Religion, sondern mit psychologischen Kursen und Seminaren begonnen, wie sie bis heute überall in der Welt stattfinden. Erst als Konflikte mit staatlichen Behörden auftraten, begann man, die Sache als Religion zu stilisieren.
    http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/sc/wie_gefaehrlich_ist_scientology.html

    Alles Schnee von gestern ?
    Es war immer von Hubbard die Rede. Nun ist plötzlich nur DM Schuld ? Hat all den schönen Hubbard-Kram kaputt gemacht ? Lächerlicher geht's einfach nicht.
    • Like Like x 1
  14. Ackerland Member

    Auch hier hebst Du wieder sehr selektiv hervor, was in Dein Bild passt. Wie wärs mal mit diesem Satz hier?

    Ihre bisherige Kritik war immer auch auf die Ausprägung von Hubbards Praktiken in der Organisation selbst bezogen. Und das ist m.E. nach völlig richtig. Du kannst eine Idee nicht zerstören - in diesem Falle Hubbards Idee, selbst wenn sie noch so dämlich ist. Das müsste Anon doch eigentlich wissen.

    Abgesehen davon hat sie bei Markus Lanz nie von einer Religion gesprochen. Das Wort hat Lanz in die Runde gebracht. Was willst du hier jetzt mit den Angriffen gegen ihre Person bezwecken?
  15. Anonymous Member

    "Heinrich! Mir graut's vor dir." - Faust I, Vers 4610 / Margarete

    "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube." - Faust I , Vers 765 / Faust
Thread Status:
Not open for further replies.

Share This Page

Customize Theme Colors

Close

Choose a color via Color picker or click the predefined style names!

Primary Color :

Secondary Color :
Predefined Skins