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Richard's Scientology Story (ESK)

Discussion in 'Translation and Text Composition Projects' started by Fleischmann, Apr 19, 2008.

  1. Fleischmann Member

    Richard's Scientology Story (ESK)

    Sorry guys it took me so long, but rejoice at last, for I hath completed the first draft of my share of work:

    Please note that I left many CoS terms untranslated, for I do not know the exact german counterparts of their Newspeak. I appreciate any corrections, proposals to make it better, yadda yadda.

    tl;dr
    Just inform me of and correct any mistake of mine you spot.

  2. indeedindeed Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    great to see your translation! Thanks for the large amount of work you put into this! dont know when i'll have time to start looking at it in more detail.
  3. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Thank you, man, thank you. :)
    If I hadn't been swamped in the week before Operation Reconnect, I might even have finished it on time on friday 11th or so..;)
  4. indeedindeed Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    well, im glad it took you some time, so it doesnt look too bad that i still havent put up the first draft of Astra's story/declaration. ;) It is in progress and i'm very confident it will appear here before may, after the finalization of the translation of Kendra's story for ESK. I'll post a message to the general ESK thread that you completed the first draft.
  5. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Ah well...;)
    Thanks again for posting in the general ESK thread, mate! :)
  6. indeedindeed Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    some remarks, feel free to use or discard them in any way you want, this holds true for any parts or its entirety. Italics in quotes mean changes by me, these are always to be regarded as mere proposals just like the rest of the remarks. I don't always think these proposals are optimal either. Most of the time I didn't say what reason I see for the corrections.

    the original text can be read here:
    Richard's Scientology Story

    More remarks will probably follow, but I can't tell when.

    Lassen Sie mich dies mit dem Hinweis einleiten, dass der Grund meiner Entscheidung etwas zu schreiben in der tragischen Geschichte von Serge Obilinky begründet liegt, wie sie von lulu-belle auf OCMB beschrieben wurde.

    falls ich es ungenau wiedergegeben habe, aber ich denke, dies ist der dahinterstehende Sinn.

    Auf jeden Fall stimme ich Lulu -da ich selber in der Org aufgewachsen bin- zu 100% zu und kann die Tatsache bezeugen, dass es bei den Eltern meiner Freunde/Kumpels allemöglichen Erziehungsstile gab, angefangen bei nicht existenter Erziehung bis hin zu was man als Bemuttern oder herrische Erziehung betrachten könnte.

    don't know about "dem" either -maybe even "dessen"-, but I'm pretty sure "was" doesn't work here.

    Sie sagen, dass sie nicht wirklich Berichte zu lesen bräuchten, da sie zu dieser Zeit dort waren.

    Ich liebte all die Leute, die mit meinen Eltern arbeiteten. Natürlich haben rückblickend betrachtet die Namen Hugh W., Patsy, Mike Meisner, Rick und Carla Moxon für Einige eine weitergehende Bedeutung, aber sie waren damals unsere besten Freunde und sie alle behandelten mich wirklich toll.

  7. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Thanks! Well, let's see...
    Yeah, this sounds better. I've inherited an annoying habit of constructing unnecessarily complicated sentences when translating stuff from learning Latin in school. ;)

    hmm...überlege ich mir noch.
    Yes, this sounds better.

    I agree.

    Maybe adding a "selbst" after "Zeit" would put more emphasis on this?
    Yes, this is better.

    Alright, thanks again for looking over the first parts. :)
  8. albinocat Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Ok, here are some remarks. Same here, if you don´t like it, don´t use them. Sometimes I took some liberties, because Richard´s english text was confusing and because I don´t like long sentences.

    First part


    Ich schätze, ich muss - gut 25 Jahre nachdem meine Eltern die Kirche verlassen haben - auf einer gewissen Ebene, mit meinen Erfahrungen in der Kirche und deren direkten und indirekten Einfluss auf mein Leben, ins Reine kommen.

    Lassen Sie mich einleitend sagen: Der Grund, weswegen ich mich entschieden habe darüber zu schreiben, ist auf etwas, was von lulu-belle in the tragischen Geschichte von Serge Obilinky auf OCMB geschrieben, zurückzuführen.


    Und dementsprechend, genau wie in der "wirklichen Welt", die körperliche und geistige Gesundheit dieser Kinder zuerst von den Eltern und dann von der Org gestaltet wird....

    Ich gebe dies so sinngemäß wieder, daher entschuldige ich mich für die Freiheiten die ich mir genommen habe, aber ich denke, dies ist der dahinterstehende Sinn.

    Auf jeden Fall stimme ich lulu zu 100% zu, da ich selber in der Org aufgewachsen bin. Ich kann bestätigen, dass es unter meinen Freunden/Kumpels alle Arten von Erziehungsstilen gab, von nicht existenter Erziehung bis hin zu was man als strenge oder herrische Erziehung betrachten könnte.


    Wie man sich denken kann, tendierten meiner Einschätzung nach die Kinder, die für sich selbst sorgen mussten, öfters zu "out ethics" als jene, deren Eltern immer für ihre Kinder da waren....zumindest in der Vorstellung der Kirche.

    Zugegebenermaßen war die für die Familie zur Verfügung stehende Zeit begrenzt. Ich möchte aber noch einmal betonen, dass intensiv mit den Eltern verbrachte Zeit gewaltig unterschätzt wird.


    Ich schätze mich selbst sehr glücklich Eltern gehabt zu haben, auch wenn ich zugeben muss, ich bin wütend über das, was ich wegen ihnen durchmachen musste.

    Heute habe ich selber Kinder. Ich finde es schwer vorstellbar, dass überhaupt jemand zulassen kann, das ihre Kinder dasselbe durchmachen, was viele von uns erleiden mussten.

    Viele von Euch sind der Kirche als Erwachsene beigetreten und während ich eure Notlagen und Erfahrungen nachempfinden kann, werdet ihr nie die Konsequenzen (für euer Leben) verstehen können, wenn die Kirche die erste oder sogar einzige Realität darstellt.
  9. albinocat Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    In general: There is some mix of using forms "Sie" and "Ihr". You will have to choose one. I used "Ihr".

    Part 2:


    Um ehrlich zu sein, kümmert sie das Ganze nicht mehr so. Wenn ich sie ermutige, unsere Erfahrungen durch das Lesen von verschiedenen historischen Zusammenfassungen wiederzuerleben - insbesondere jenen von Jon Atack und Peter Green verfassten - zeigen sie nicht allzu viel Interesse.


    Es ist witzig. Manchmal frage ich sie, ob etwas in der Art, wie es berichtet wurde, passiert ist, und sie erzählen mir, welcher Teil der Geschichte korrekt und welcher nicht korrekt ist, etc.

    Weil ich ihre Identität nicht enthüllen will, werde ich vorsichtig sein. Ich werde einige Details auszulassen, da dies meine Geschichte ist und diese nicht auf meine Eltern zurückreflektieren sollte.


    Auch müsst ihr verstehen, dies ist aus der Perspektive eines Kindes geschrieben. Also seied bitte verständnisvoll, wenn ich Begriffe falsch verwende oder Ereignisse fehlerhaft wiedergebe. Ich bin offen für Verbesserungen.

    Sie liebten das erklärte Ziel der Kirche und widmeten sich alsbald den Planeten zu "retten" um der Welt zu helfen, ein besserer Ort zu werden. Was gelinde gesagt, eine ehrenvolle Mission zu sein erschien....

    Ich glaube, dies war während der Post-Hippie-Zeit nicht sehr unüblich.

    Ich schätze, dass meine Eltern ab einem bestimmten Punkt anfingen nachts zu arbeiten. Ich begann meine Abende damit zu verbringen in einer Art "Kindernachtsstätte" beaufsichtig zu werden. Ungefähr 5 oder 6 andere Scientologenkinder schliefen dort, während sie auf ihre Eltern warteten, die sie dann abholten und nach hause brachten.


    Dies wurde die Norm und ich wurde immer nach dem Abendessen dort abgesetzt und schätzungsweise zwischen 22:00 und 23:00 Uhr wieder abgeholt.

    Zu der Zeit waren meine Eltern in der GO, und ich verbrachte eine Menge Zeit auf dem höchsten Stock der Org in Washington DC.

    Es war kein schlechter Ort für Kinder. Die gesamte Org war kinderfreundlich, und Kinder wurden auch nicht von ihren Eltern ferngehalten, wie es - so fand ich später heraus - es in der Saint Hill Manor der Fall war.

    Ich liebte alle Leute, die mit meinen Eltern arbeiteten. Natürlich, im Nachhinein betrachtet, haben die Namen von Hugh W., Patsy, Mike Meisner, Rick und Carla Moxon, für Einige eine aussagekräftigere Bedeutung, aber sie waren damals unsere besten Freunde. Alle waren wirklich toll zu mir.


    Ich besuchte damals eine "normale" Wog-Schule.


    In Ordnung,ich musste erst die Bedeutung des Wortes "wog" und ganz zu schweigen vom Kontext lernen....

    Ich war einfach zu jung und sah, dass mein Leben in keiner Weise unterschiedlicher war, als das von denjenigen um mich herum.

    Sicherlich wusste ich an diesem Punkt von „contact assists“ und „touch assists“ (Technik).


    Wenn man als Kind zu Techniken wie diesen indoktriniert wird, können sie zu alltäglicher Routine werden. Man nimmt einfach an, dass sie funktionieren, weil man sie von seinen Eltern beigebracht bekommen hat.

    Außerdem wurden gerade die Grundlagen der „overt-motivator-Sequenz“ diskutiert und ergaben vollständig Sinn....

    Ich denke, dass tun sie zu einem gewissen Grad immer noch, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Theorie exklusiv von Scientology verbreitet wird, da sie so offensichtlich ist. Trotzdem ist sie eine eine gute Theorie.

    Die Dinge änderten sich 1977, als einem meiner Elternteile die Chance angeboten wurde nach Saint Hill zu gehen um in der GO WW zu arbeiten. Also machten wir uns auf.

    Ich glaube, dass sich ab dann die Dinge begannen zu ändern oder zumindest mein Bewusstsein, dass wir anders waren, als die normalen Leute um uns herum.

    Ich denke, zum ersten Mal erkannte ich, dass es geheimniskrämerisch wurde, als mir gesagt wurde, ich solle mich – um nach England einzureisen - an die "Halbwahrheit" erinnern, aus welchem Grund meine Eltern und ich dort waren.

    Tatsächlich wurde ich richtig gut darin und konnte normalerweise durch den Zoll hindurchsausen. Auf meinen jährlichen Reise nach Hause (nach Washington DC) war ich meistens alleine unterwegs, da sich es sich meine Eltern zumindest ohne Hilfe nicht leisten konnten zurückzukehren.

    Unser erstes Haus in England war natürlich nicht unser Haus und ich wurde in meine erste Erfahrung mit anderen "Mitbewohnern" geworfen.

    Es lebten wahrscheinlich ungefähr 8-10 Leute im Haus und während es gewöhnungsbedürftig war, war ich zu jung, um dies als seltsam oder abnormal anzusehen.

    Es gab einige andere Kinder im Haus, daher war ich nicht einsam. Es war aber hart sieben Jahre alt zu sein und in einem neuen Land zu leben. Weggerissen von meiner weiteren Verwandschaft und meinem Papa....(meinem natürlichem Vater).
  10. albinocat Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    The rest I will provide next week.
  11. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Thanks alot!
    I guess I'll use almost all of your proposals, albinocat...now I see my syntax is horrible! Hopefully it is not too taxing to proof-read my efforts..;)
  12. albinocat Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Part 3

    Wir unternahmen lustige Sachen an den Wochenenden, wie Burgen besichtigen, Tagesausflüge unternehmen und ähnliches.

    Mit ihnen machte sogar der „Tag der Gartenarbeiten“ Spass (der „Tag der Gartenarbeiten“ war wie jeder andere Sonntag - alle Angestellten in der Org mussten Gartenarbeiten auf dem Grundstück verrichten).

    Wir sprachen auch über meine Verstimmtheit und meine Traurer, die USA verlassen.zu haben...Sie waren sehr verständnisvoll und halfen mir dies zu bewältigen.



    Ich denke, sie sagten zu mir, wenn ich es wirklich wolle, würden sie mich nach Hause zurückschicken.


    Immer entschied ich mich dann zu bleiben....Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob sie meinten, dass sie mit mir zusammen zurückgehen würden oder nicht. Ich schätze, ich sollte sie das irgendwann mal fragen, hmmm.

    Auf jeden Fall waren sie in den späten Siebziger und Anfang Achtziger wegen der ganzen „Operation Snow White“ und anderen Angelegenheiten immer beschäftigter und beschäftigter.

    Anscheinend waren sie mittendrin in der Sache verwickelt und später erfuhr ich, dass einer meiner Elternteile beim Prozess auf der Zeugenliste des Prozesses stand.

    Natürlich dachte ich zu jener Zeit, sie wären 'auf Mission'. MISSION: ein komisches Wort im Sprachschatz eines Zehnjährigen, aber wie ihr sicher wisst, gehören solche Wörter häufig zum Familienvokabular von Scientology.

    Es war wirklich schrecklich, wenn ein Elternteil monatelang weg war, aber in meiner Welt war dies ziemlich normal.

    Immerhin waren fast alle Eltern meiner Freunde auch 'auf Mission'. Zumindest die Eltern meiner Freunde, die auch Scientologen waren.
  13. albinocat Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Part 4

    Ich hatte Glück. Ich hatte auf jeder Schule Scientology-Freunde.

    Wir waren alle wahrhaftig voneinander abhängig und wurden eine Familie, weil wir in einer Welt lebten, von der nur Scientology-Kinder eine Ahnung bzw. ein Verständnis haben.

    Wir waren in jungen Jahren gezwungen ein Doppelleben zu führen....und wir wurden, weil wir es mussten, alle sehr gut darin.

    Es mutet komisch, aber auch ein bisschen traurig an, dass ein Scientology-Kind zwei Sprachen, zwei Realitäten und zwei Freundeskreise meistern und irgendwie alles beisammen halten muss.

    Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, ob mir jemand ausdrücklich genau gesagt hat, was man zu Leuten außerhalb der Kirche sagen oder nicht sagen soll. Wir lernten einfach und passten uns laufend an.

    Ich denke mal, es ist mit dem Aufwachsen in einer zweisprachigen Familie zu vergleichen, wo man instinktiv weiss, welche Sprache man mit wem sprechen soll, ohne wirklich darüber nachzudenken.

    Aus irgendeinem Grund unterhielt man sich mit „Wog“-Kindern einfach nicht über MUs oder Engramme.

    Ich glaube, mit neun oder zehn Jahren will man – nur weil man Begriffe benutzt, die nur ein Scientologe versteht - nicht anders sein als andere Kinder in der Schule.

    Wegen einer Anzahl von Gründen, wurde der Schulbesuch schwierig für uns

    Wir waren alle sehr arm, sichtbar arm. Die meisten von uns waren bei Trödel-(Garagen-)verkäufen eingekleidet worden und hatten Schwierigkeiten unsere angeordneten Schuluniformen ordentlich zu halten.

    Die meisten Lehrer wussten von unserer Scientology-Mitgliedschaft und einige hatten ein Problem damit...man konnte es ihnen einfach ansehen.

    Wie groß war schließlich die Chance, dass ein amerikanisches Kind an einer öffentlichen Schule in East Grinstead angemeldet wurde, wenn es nicht zur Scientology-Kirche angehörte?
  14. albinocat Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Part 5

    Bis dahin hatten alle meine Scientologen-Freunde und ich die vielen Umzüge und das Zusammenleben - in unseren oder fremden Heimen Häusern - mit zahlreichen unbekannten Personen erfahren.

    Wir alle hatten viele "Studenten“, die für unterschiedliche Zeitspannen bei uns wohnten. Das Kommen und Gehen solcher Studenten war durchgängig üblich.

    Zu jener Zeit gab es in England unter den "Wog"-Kindern eine überall tätige Gruppe, die meines Wissens den meisten erwachsenen Scientologen unbekannt war und die ASL oder „Anti-Scientology-Liga“ genannt wurde.

    Die ASL war eine Art von Bande, die Scientologen offen und durchgängig schikanierte. Sie beschimpften und beleidigten uns und zettelten Schlägereien an.

    Damals entstand diese "Wir-gegen-Die"-Mentalität, die das Dasein eines Scientologen durchdringt und unausweichlich ist ....zumindest für mich. Der Begriff "Wog" fing an den negativen und herabsetzenden Beiklang anzunehmen, was anscheinend durch diese verächtliche Wortwahl beabsichtigt war.

    Wann immer wir mit unseren ASL-Problemen an erwachsene Scientologen herantraten, so verwendeten sie das - nicht überraschend - gegen uns und fragten uns mit den berüchtigten Scientology-Worten: "Was habt ihr getan, um das zu provozieren?" oder "Was habt ihr zuerst getan?"

    Ich kann euch nicht beschreiben, wie sehr ich diese bedeutungslosen Fragen verabscheute. Oft war dies der Grund, weshalb wir die Erwachsenen nicht ins Bild setzten.

    Heute wünsche ich mir jedoch ich könnte die Zeit zurückdrehen und könnte sagen: "Ich werde hier für keinen gottverdammten Grund zusammengeschlagen ausser den, dass du ein Scientologe bist!" Und wisst ihr was, sagt mir bloss nicht, ich soll mein TR 3 oder 4 einzusetzen. ES FUNKTIONIERT NICHT, wenn jemand auf einem drauf hockt und auf einem einprügelt.



    Dieser Schwachsinn kann doch nur ein schlechter Scherz sein!

    Auf der einen Seite kann Scientology einem viel Macht geben. Ich denke, sie behandeln Kinder mehr wie Erwachsene als in der wirklichen Welt, aber das Negative dabei ist, dass sie Kinder genau wie Erwachsene behandeln!



    Versucht doch mal als Neunjähriger „lower conditions“ zu machen, ohne ein „MU“ zu verpassen...Es ist ein fruchtloses Unterfangen aus einem Lexikon die Definition von Wörtern nachzuschlagen und zu versuchen die Bedeutung zu verstehen.
  15. albinocat Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Part 6

    Dann muss man ein Knetmodell von einem abstrakten Konzept oder einer Idee, die man fast nicht begreift, erstellen, um zu beweisen, dass man es verstanden hat...ist das euer Ernst?



    Wenn ich mir heute einen Neunjährigen ansehe und sehe wie klein und wie einfach sein Wissen ist, kann ich nicht glauben, dass von mir in diesem Alter erwartet wurde, dass ich "Verantwortung" für meine Taten übernehme. Was ist mit der Idee passiert, einfach nur ein Kind zu sein?


    All diese Verantwortung bringt einen sicherlich dazu schnell aufzuwachsen und ich schätze, dies war eine gute Sache, da meine Eltern viel arbeiteten und ich lernte fast vollständig selbstständig zu sein.

    Natürlich musste ich im "Gruppenhaushalt" meinen Teil leisten um nicht "out exchange" zu sein. Ich spülte regelmäßig das gesamte Geschirr im ganzen Haus, mähte den Rasen und erledigte etliche andere Tätigkeiten.

    Eigentlich hatte ich einen tollen Job in der Saint Hill-Kantine, bei dem ich Goldfingers und Kartoffelchips verkaufte bis entschieden wurde, dass man mindestens zwölf Jahre alt sein muss, um dort zu arbeiten (Hey, wenn irgend jemand von euch damals dort war, ich könnte euch damals bedient haben! ).

    Glücklicherweise bekam ich einen Job am East-Grinstead-Markt. Ich verkaufte an den Wochenenden Sweatshirts und hielt den Stand alleine am Laufen....Ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals genug verdiente um meine Kosten zu decken, nachdem ich den Bus nach Hause nahm oder mir ein Mineralwasser für das Mittagessen kaufte. Tja.

    Während meiner Zeit in England von '77 bis '81, lebte ich an sieben unterschiedlichen Orten, was für die meisten von uns damals üblich war.

    Meine Eltern haben immer versucht sicherzustellen, dass ich nicht ähnlich wie in einem Wohnheim leben musste. Mein Stiefvater arbeitete während seiner gesamten Freizeit schwarz, damit damit wir uns den zusätzlichen Wohnraum leisten konnten.

    Ich habe dies damals sehr zu schätzen gewusst, obwohl er immer müde nach Hause kam und sich wohl kaum auf Arbeit an seinem freien Tag gefreut haben konnte. Im Nachhinein betrachtet, hat er es für uns getan. Danke.

    Um 1981 ging alles in der GO drunter und drüber und wir zogen zur Flag.

    Von einigen Sachen, die damals vorgingen, hatte ich bis damals Ahnung, bis ich letztens von den Schlachten der CMO gegen die GO und all den darin eingebundenen Unterverschwörungen las.

    Ich erinnere mich, dass direkt bevor wir zur Flag zogen, einer meiner Eltern auf eine Mission nach LA ging.

    Ich erfuhr erst später den Grund für die Mission und zwar ging es darum, bei der Bewältigung der Situation mit Jane, MSH, David G. usw zu helfen....Da sie mir Geschichten über den berüchtigten „running tree“ erzählt haben, schätze ich, dass sie ziemlich dick darin verwickelt waren.

    Ich hatte das Glück Berichte von vielen der Treffen, die während der Umstrukturierung der GO stattfanden, aus erster Hand zu hören.

    Es ist eigentlich ziemlich lustig, wenn ich auf einige der Berichte stoße und frage "Ist dies so passiert?" und sie mir antworten mit "Ja, aber das hier ist da auch passiert", oder "Nein, so hat es sicht nicht ereignet", usw.

    Ich möchte damit sagen: Ich bin ein Kind von Eltern, die zu jener Zeit der Spitze der Org nahestanden und tief bei dem, was vorging, verwickelt waren.

    Trotzdem gelang es ihnen mich bei geistiger Gesundheit und auf Kurs zu halten, zumindest in dem Maß zu dem ich fähig bin.
  16. albinocat Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Part 7

    Im Sommer ´81 zog ich zur Flag und hatte mich zu diesem Punkt als Scientology-Kind bewährt.

    Bedenkt bitte, dass ich von meinen frühesten Erinnerungen an in der Kirche involviert war.Die Normen, Werte und Betriebsabläufe der Scientology waren meine einzige Wirklichkeit.

    Bis dahin konnte ich mir nicht vorstellen die Kirche zu verlassen. Außer den Wunsch ein Profi Football-Spieler zu werden, nahm ich an, dass die Kirche auch meine Zukunft werden würde.

    Schließlich besuchte ich jetzt die Flag-Kadettenakademie - eine 100%-Scientology-Schule - und die Kirche breitete sich mehr und mehr in meinem Leben fest, während die Wog-Welt zur einer fernen Erinnerung wurde.

    Auch wenn meine Eltern nicht in der Sea Org waren, war ich in der Scientology-SO-Kultur bei der Flag höchst bewandert, da ich nun in der „Sandburg“ zusammen mit 4 oder 5 anderen Kindern (und dem gelegentlich anwesenden Studenten) im selben Raum lebte.

    Meine Eltern arbeiteten immer mehr Stunden, und selbsterklärend hatten wir wie früher auch keine gemeinsamen privaten Familienmahlzeiten mehr zusammen.

    Für mich lief ein typischer Tag ungefähr so ab: Morgens nahm ich mit allen Kindern, die in der Sandburg wohnten, den Scientology-Bus zur Flag-Kadettenakademie.

    Ich ging zur "Schule", trank eine Cal-Mag (lustigerweise erinnere ich mich gerade an die Cal-Mag, während ich dies aufschreibe.), erledigte einige Kursarbeiten, nahm dann denselben Bus zurück nach Clearwater und ging zu meinem Kommunikations-Laufjob bei der CCCW, bevor ich meine Eltern zum Abendessen an der FH traf.

    Wir müssen, während wir durch Clearwater liefen und unsere Vorputertätsjahre „wegqualmten“, wie Vollidioten ausgesehen haben. Das muss ein Anblick gewesen sein.

    Jedenfalls gingen wir nach dem Abendessen zum Zimmer meiner Eltern, welches in der Sandburg lag, und verbrachten eine Stunde zusammen, bevor sie zurück zur Arbeit mussten.

    Natürlich gingen einige Kinder weiter als andere, aber wir taten solche Sachen wie auf dem Dach von den Aufzugswagen der FH zu fahren.

    Wir kletterten auch gerne in den Wäscheschluckerschacht und rutschten ihn acht bis zehn Stockwerke nach unten, bis er in einem Wäschekorb im Keller endete.

    Wir liessen uns sogar vom Dach der FH hängen, während wir uns mit nichts ausser unseren Unterarmen festhielten.

    Wenn man in die Lobby eintrat, gab es dort eine Mitteltreppe direkt vor dem Eingang...Nun, wenn man sich zur Rechten wandte, führte eine Treppe nach unten, die glaube ich, an einem Zigarettenautomaten endete.

    Wir fanden heraus, dass man unmittelbar nach der Tür auf der linken Seite, eine der Wandverschalungen entfernen konnte und dies zu einem 7x7-Fuß-Raum führte, der ungefähr vier Fuß Kopfraum hatte.
  17. albinocat Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Part 8

    Zu diesem Zeitpunkt war es Kindern nicht erlaubt sich beim Arbeitsplatz ihrer Eltern aufzuhalten.

    Ich glaube sogar, dass wir nicht einmal in das CB oder dies andere Gebäude in der Nähe der Sandburg (EB?) durften...Ich kann mich nicht mehr an den Namen erinnern.

    Die Lage war sowohl in der Org als auch bei den Eltern sehr angespannt.



    Wir verbrachten immer weniger Zeit zusammen und sie waren so erschöpft, dass sogar die Zeit, die wir doch zusammen hatten, nicht gerade das war, was man als schöne Zeit bezeichnen kann.

    Mit weniger und weniger Aufsicht wurde ich immer
    "unabhängiger", als es sonst andere Kinder sind.

    Ich glaube sogar, dass ich in diesem Lebensabschnitt keinen einzigen Wog kannte.

    Tatsächlich erinnere ich mich daran, dass es fast als "out ethics" galt mit "Wogs" zusammen zu sein.

    Leider weiß ich nicht, ob dies nur die Ansichten meines Freundeskreis waren oder dies eine tatsächliche Richtlinie war. Aber so war es nun einmal.

    Ich erinnere mich an ein Mädchen, dessen Scientologen-Eltern sie aus der Kadettenakademie nahmen und bei einer öffentlichen Schule anmeldeten.

    Nun, wir "ächteten" sie für diesen Schritt, weil das Gerücht umging, sie wünschte sich sogar eine "Wog"-Schule zu besuchen.

    Stellt euch dies vor: Wir waren unbewusst zur AWL(Anti-Wog Liga) geworden.

    Witzigerweise wollten meine Eltern trotz alledem mich nicht für die Kirche arbeiten lassen. Es was irgendwie seltsam, denn die meisten meiner Freunde waren in der Kadetten-Org.

    Sie sagten, ich sei zu jung und diese Entscheidung könnte ich treffen, wenn ich älter sei.

    Ich fand dies ziemlich merkwürdig, wenn ich bedenke, dass ich keine andere Zukunft für mich selber sehen konnte und meine Eltern nicht den Anschein erweckten, dass sie irgendwo anders hingehen wollten.

    Die Idee die Kirche zu verlassen war in meiner Wirklichkeit noch nicht einmal ein leises Flüstern
  18. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Great! Thanks again, albinocat. I guess I'll use all of your suggestions, since they all do sound less "unwieldy"/more elegant than my broken syntax ;).

    Just one question:
    Hmmm, I'd think "to depend on each other" is more like "sich aufeinander verlassen/stützen" than "abhängig sein", (being dependenT)....

    :)
  19. Ilse Hruby Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    The "Sandcastle" Building belong to the Scientology Buildings in Clearwater. I have been told that it is a "Luxushotel" for the Scientologists and the Fort Harrison is only a "normal" Hotel.

    American English

    "Down the street from the Coachman is the stunning Sandcastle, home of the Flag Advanced Organization. This is where the highest levels of Scientology auditing are delivered."

    Scientology in Clearwater - the Sandcastle Hotel

    here is the location shown on a picture:
    Clearwater, Florida: The town Scientology bought The Frame Problem

    see also:
    http://www.sptimes.com/2004/07/18/Tampabay/Scientology_s_town.shtml
  20. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Very well, thank you for clarifying this! :)
  21. Ilse Hruby Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

  22. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Awesome, thanks again! I'd love to get it all up and correct, but I have several exams during the next two weeks, so it'll have to wait until then, I'm afraid.
    After that however, I must get some more stuff done..
  23. Ilse Hruby Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    You're welcome!!!!!

    :text:
  24. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    At last I mustered enough motivation to work this over..I got a lot of catch-up work to do in here with translating stuff..indeedindeed is truly GETTIN' SHIT DONE, but I feel really guilty about not doing lending my meager skills to the tasks to be done as well..
    I used almost all proposals by indeedindeed and albinocat, and put in several explanatory translator's remarks, thankfully provided by Ilse Hruby. :)

  25. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Argh, double post, sorry.
  26. indeedindeed Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    cool, thanks, I'll soon take a look or two at it and write if I find something, which may be considered as a possible change.
    Don't feel guilty, also, I don't really do much, it's just that what I do is pretty visible and so it appears to be much.
    As I said, I'll take a look at it, I think not after tomorrow, then I'll post about it.
  27. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    That would be awesome, mate. I think AlbinoCat already went through 3/4 or so of the stuff, so you can concentrate on the last quarter of paragraphs if you like :).
  28. indeedindeed Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Ok, I'll do that. Usual procedure, I'll mark the parts to which I got remarks in italics, when this makes sense. I'll start from the point where there was the last albinocat comment.

    The "mission holder's conference" was a conference at which all the mission holders (those who were heading missions) were to participate if I'm correct. "Missions" is referring to buildings/institutions not to tasks. So my suggestions here would be "Versammlung der Missions-Vorsteher" or something similar and also "wovon" instead of "von dem", because this way it leaves it more open to what it refers.

    "Mitten während dieser Zeit", also -same meaning of "missions" as before imho- "darum gebeten, zur selben Zeit zu verschiedenen Missionen zu gehen, was sie mit dem Grund ablehnten", because "ablehnen" is in my mind something more appropriate when confronted with a request than verneinen.

    Maybe "sowas" instead? Don't know, "dies" is a very exact translation, but I think he doesn't mean exactly the same thing, which is suggested by saying "dies", i Think he doesn't exactly mean "this", but "things like this". But that may also be a question of translation style.

    maybe "was los war" instead, don't know about "was am laufen war" in written german. maybe also "lehnten sie es ab" instead of "verneinten sie".

    Not sure about the "für". No harm in letting it stay there, maybe better to take it out.

    Certainly not a big issue. "Meine Freunde, die noch drin waren, vermisste ich wirklich, da,..." may be closer to the original because of the form there " I really missed my friends" and not "I really did miss my friends".

    same here. Maybe: "und ich vermisste sie furchtbar". Don't know.

    "miteinander kommunizieren könnten" may be another possibility, which is shorter, even if not as verbatim as the current version.

    suggestion "ziemlich harte" instead, because of "pretty".

    I think "Ich selbst hatte andererseits so gut wie keine Erfahrung" sounds a little better, maybe without "selbst". With regards to the second part, how about "wie -davon bin ich überzeugt- für die meisten Kinder, welche die Lebenswelt der Org verlassen". In any case "für jedes" should be replaced by something to the effect of "most", because that's in the original.

    More to the original would be "innerhalb" or "in". The real world is the place where the interaction is taking place not partner in the interaction.

    I think "schaffen" instead. "to make it" means "es schaffen".

    IMHO "vermute" or "nehme an" is more appropriate here.

    first part: "kann ich jetzt verstehen". second part: "auch". Because of "I can understand now" and "and also see".

    several points - -, proposal: "Zugegebenermaßen habe ich den Vorteil, dass ich 25 Jahre Abstand dazu habe und genügend Zeit, um meine eigenen Probleme zu lösen und zu lernen, wie man in der Aussenwelt funktioniert und handelt."

    I don't think there's such an expression in german "etwas gegen jemanden halten", also "zumindest die nicht über die meiste Zeit", sounds a bit strange to me. Suggestion: "Ich bin mir außerdem ziemlich sicher, dass ich ihnen ihre Scientology-Mitgliedschaft nicht zum Vorwurf mache... zumindest meistens nicht." Alternatively "nicht vorwerfe" instead of "nicht zum Vorwurf mache" if you want it less formal.

    Not sure, whether stuff should be translated and by what. I'd replace "noch" with "sogar noch", because of "even".

    I'd go for "funktioniert" instead of "arbeitet". I agree the original is a bit confused there, think you did a good job at transporting this confusion to a german speaking audience, while maintaining the content.

    I'm not exactly happy with "Posteninhaber", but I got no alternative proposal either.

    proposals: "eine extrem unglückliche Situation", "nur wenigen", "zu sehen".

    Suggestions: "ich wünsche", because subject is missing, "haben, bevor", because a colon is needed form a grammatical point of view.
  29. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Very well, thank you! I incorporated all of your proposals...
    I replaced "Posteninhaber" with "Scientology-Funktionäre", since you're right about it sounding not quite correct. :)


    Posting nao, any further comments are welcome.
  30. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Very well, thank you! I incorporated all of your proposals...
    I replaced "Posteninhaber" with "Scientology-Funktionäre", since you're right about it sounding not quite correct. :)


    Posting nao, any further comments are welcome.
  31. indeedindeed Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    ok, I'll see if I find anything and then post about it. Until now this is only up to the point of "Für mich lief ein typischer Tag ungefähr so ab:" I'll edit this post as I proceed.

    der instead of "the" and I also think "geschrieben wurde" instead of "geschrieben", because otherwise it's not gramatically correct.

    maybe "kleinreden" instead, as it's a little bit more neutral, compared to "minimize".

    Rather "die Eltern gehabt zu haben, die ich hatte", because of "I consider myself very lucky to have had parents that I did although sometimes I have to admit" in the original (emphasis added), also "manchmal zugeben muss" instead, because of "sometimes".

    I think he's trying to say that he wishes to avoid negative consequences for his parents in general because of his report, so I suggest "und keine Folgen für meine Eltern haben sollte", but this may be too wide an interpretation. But I simply don't know whether an expression "es soll nicht auf jemanden zurückreflektieren" exists in german.

    Rather "dass dies aus der Perspektive eines Kindes geschrieben ist", sounds better at least imho.

    rather "die in den frühen Siebzigern begannen, sich in Washington DC bei der Kirche zu engagieren", because of "who became involved", which means that they started back then and not only that they were active.

    "und widmeten sich alsbald der Aufgabe, den Planeten...", because otherwise it doesn't sound right.

    maybe "schien" instead of "erschien", because it doesn't come across as lofty as the other version.

    maybe skip the "noch" as it's not in the original. I think it's clear from the context that this was about to change and things weren't to stay normal for long. There's no "still" in the original.

    One "und" too many. "zwar sogar" seems to be a bit too strong a translation for "actually". I suggest "und das auch die ganze Zeit über, die wir in DC waren"

    I'm not sure, but maybe "irgendwann" instead of "ab einem bestimmten Punkt"? But I'm really unsure about it. "I guess" can also be translated as -in this context- "Es war wohl so, dass" which I think sounds a bit better when talking about past events. Also "Kindernachtsstätte" is funny -nice construction and wordplay on "Kindertagesstätte"- while the original isn't. I'd also suggest to leave this as one sentence like in the original, so suggestion: "Es war wohl so, dass meine Eltern irgendwann anfingen, nachts zu arbeiten und ich meine Abende damit verbrachte, in einer Art nächtlichen "Kinderbetreuung" beaufsichtig zu werden."

    not important, but maybe rather "so gegen 22 oder 23 Uhr" or "so um 22 oder 23 Uhr" instead, because there's no equivalent of "zwischen" in the original.

    one "es" too many. I also think, "der" should be left out, even though I can't tell exactly why.

    not sure, but maybe a "von" has to be added after "schweigen".

    "...zu ändern begannen" is imho more correct instead.

    One "sich" too many.

    maybe "obwohl das" instead, i think this is also an acceptable translation for "while", especially when used this way.

    I know there's a "nor" in the original without a "neither", but I prefer "ausserdem durfte ich niemandem" instead, as it sounds a little more natural imo.

    I think "Ich war ein Schlüsselkind, wie es im Buche steht." may be closer, but it's a little old-fashioned on the other hand. Other possibilities: "Ich war das typische Schlüsselkind" or "Ich war ein typisches Schlüsselkind". I'm doubtful whether the expression "Ich war das Klischee von..." exists in written german.

    In the original it says: "In any event, they became busier and busier working through the late seventies and early eighties with the Snow White trials and such", so it's about the trials. So my suggestion: "wegen der Verfahren rund um "Snow White" und so weiter" instead of the part marked in italics. I would leave "Operation" out as well, because it's not in the original. If there's a need to explain to the readership what OP Snow White was, it may be done in a translators remark, but I guess most of the readers will know already.

    I think "mitten in die Sache verwickelt" instead of "mittendrin in der Sache verwickelt" sounds better and I'd skip the second part in italics "des Prozesses" because the context makes it quite clear that it's the witness list of the protest and not another.

    proposal: "allzu häufig", because of " they were an all too common occurrence"

    I suggest putting this into one sentence as in the original, "Ich hatte Glück, dass ich auf jeder von ihnen Scientology-Freunde hatte." I also skipped the word "Schule" hier, because it's not in the original either.

    "die niemand ausser Scientology-Kindern wirklich kennt und die auch niemand sonst jemals verstehen können wird." may sound akward, but I think it's closer to the original: "as we lived an existence that nobody but a Scientology kid truly knows, or will ever be able to understand."

    I think there's a "," missing after "gezwungen".

    maybe my proposal here is worse than the original, you decide: "wie" instead of "dass" and "musste" instead of "muss", because of "how a Scn kid had to master two languages, two realities, two circles of friends and somehow manage to keep it together."

    I'd slightly prefer "Aus einer Reihe von Gründen"

    in the original it says: "if they were not in the Church?", so it would be more correct to say "wenn es nicht der Kirche angehörte" or "wenn es nicht zur Kirche gehörte".

    Not exactly sure, but I think "by this time", means "Zu dieser Zeit". But I'm not sure whether this should be replaced here.

    I think "students" in this case means "Schüler".

    In the original it says: "This is probably about when the "us" versus "them" mentality began", so I'd suggest "Wahrscheinlich entstand damals" instead.

    I'm not sure, whether this is a good translation for "can be empowering", because I think it means something like being given the feeling that you can do a lot, are able to reach a lot of successes and whatnot and I'd also put these two sentences into one, connected by a ":" . So, my suggestion would be:

    "Auf der einen Seite kann Scientology einem ein Gefühl befähigt zu sein, vermitteln: Sie behandeln Kinder mehr wie Erwachsene als in der wirklichen Welt, denke ich, doch das Negative daran ist..."

    I think "kaum" is more accurate for "hardly".

    I think, there's need for a "," after "lernte".

    I disagree, because the original says: " In the worst case, I only had to share a room with one other kid." ,so the word "only" refers to having to share a room with one other kid and not only to have one room, the focus is the sharing. I think he's trying to make a positive statement about his living conditions here. So my suggestion here:

    "Schlimmstenfalls musste ich nur mit einem anderen Kind ein Zimmer teilen."

    first marked part: "Von einigen der Sachen" instead, because of "the" in the original. the second marked part is quite different from the original, which states "Some of the things that were going on I was not even aware of until recently", so I'd suggest to replace the part marked in italics with: "hatte ich sogar bis vor kurzem keine Ahnung, bis ich von den Schlachten..."

    "seitdem haben sie mir Geschichten über den berüchtigten "running tree" erzählt, daher vermute ich", because in this context "since" has the meaning of "seitdem" not the argumentative "da".

    Umstrukturierung should be put in quotation marks, and one "um" should be added ("Um-Umstrukturierung"), because of "re-restructured". It sounds a little strange, but so it does in the original and that's what the quotation marks are there for, I believe.

    Small typo, "sich" instead.

    first part: "," after "ihnen"
    second part: "soweit ich das konnte" instead, because of "at least as much as I could be."

    maybe "seit ich denken kann" instead, sounds more natural.

    "Ich konnte mir nicht vorstellen" instead, because it's clear he's talking about this point in time. I also don't think "By this point" translates to "Bis dahin", I think it's rather something along the lines of "Inzwischen" or "An diesem Punkt" or "Zu dieser Zeit", but as it's clear what time he's talking about, I've left this part out in my proposal.

    "sein" instead, because of: " assumed the Church would be my future as well."

    maybe "zu 100% eine Scientology-Schule" instead, because it sounds slightly more natural

    "nahm mehr und mehr Platz in meinem Leben ein" for the same reason as above.

    I'm doubtful whether this expressin exists in german and has the same meaning as "and the occasional ever present student" has in english, also in the context of school I'd always translate "student" as "Schüler" rather than as "Student", so I would suggest:
    "(gelegentlich kam ein weiterer Schüler hinzu)"

    "selbstverständlich" instead, I think it's the correct translation for "of course".
  32. Fleischmann Member

    Re: Richard's Scientology Story (ESK)

    Awright, editing post...thx

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